Einsatzbericht


FN = Abt. Friedrichshafen, Ai = Abt. Ailingen, Et = Abt. Ettenkirch, Kl = Abt. Kluftern, Ra = Abt. Raderach, FS = Abt. Fischbach
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Nr. Datum Uhrzeit Art Abteilung Einsatzstichwort Fotos
2715.01.201720:23 UhrF 2FN Ai Ra Wohngebäude im Vollbrand4


Einsatzkräfte:48 im Einsatz und 10 in Bereitschaft
Fahrzeuge:KdoW, MTW, TLF 24/48, LF 8/6, LF 8/6, LF 20/16, LF 16/12, GW-T Öl, SW 2000-Tr,
Einsatzende:02:00 Uhr
Verletzte:keine Verletzte Personen
Sachschaden:gem. Polizeiangabe ca. 50.000,-- €
Ursache:gem. Polizeiangabe technische Ursache
Einsatzbericht:

Ein Brand eines Gebäudes in Unterraderach – Tannberg sorgte am späten Sonntagabend für einen Einsatz der Feuerwehr Friedrichshafen. Die Polizei vermutet als Ursache einen technischen Defekt. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Gegen 20:20 Uhr alarmierte die Einsatzzentrale mit dem Stichwort „Feuer 1 – unklarer Feuerschein in Unterraderach“ zunächst Kräfte der Abteilung Ailingen. Bereits auf der Anfahrt stellte der Fahrzeugführer einen offenen Flammenschlag fest, sodass er nach „Lage auf Sicht“ eine Stichworterhöhung auf „Feuer 2“ veranlasste. Zudem forderte er den SW 2000 sowie das TLF 24/48 aus der Abt. Stadtmitte nach, da sich das Brandobjekt auf einem schwer zugänglichen, erhöhten Areal ohne Wasserentnahmestelle befand. Die Kräfte des ersten Fahrzeuges bauten unverzüglich eine Riegelstellung zu einem kleineren Nachbargebäude auf, bereiteten die Rohre für einen Löschangriff vor und begannen mit dem Verlegen der Wasserversorgung. Die Besatzungen des SW 2000 und eines Löschgruppenfahrzeuges der Abt. Stadtmitte arbeiteten dem Trupp von der Wasserentnahmestelle in der Schmalholzstraße her entgegen. Nachdem die Wasserversorgung stand, konnte mit einer massiven Brandbekämpfung begonnen werden, sodass die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle hatten. Im weiteren Verlauf forderte der Zugführer ein Löschfahrzeug der Abteilung Raderach nach, da für die Nachlöscharbeiten weitere Atemschutzgeräteträger erforderlich waren. Bei dem Gebäude, welches nahezu vollständig abgebrannt ist, handelte es sich um ein Gartenhaus ähnliches Objekt, welches zu einem Wohnhaus umgebaut wurde.

Während den Löscharbeiten versorgte die SEG – bestehend aus DRK und JUH – die Einsatzkräfte mit Heißgetränkten und stellte deren sanitätsdienstliche Versorgung sicher.

Im Einsatz waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr mit neun Fahrzeugen, DRK und JUH mit 11 Personen, Polizei, der Ailinger Ortsvorsteher Georg Schellinger und ein Streufahrzeug des städtischen Baubetriebsamtes, da Schnee und Eisglätte die Anfahrt der Fahrzeuge erschwerte. Gegen 1:20 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.













Fotos: Werner Späth


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