Einsatzbericht


FN = Abt. Friedrichshafen, Ai = Abt. Ailingen, Et = Abt. Ettenkirch, Kl = Abt. Kluftern, Ra = Abt. Raderach, FS = Abt. Fischbach
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Nr. Datum Uhrzeit Art Abteilung Einsatzstichwort Fotos
31322.06.201709:30 UhrH 2FN Ai Bombendrohung im K-424


Einsatzkräfte:24 im Einsatz und 12 in Bereitschaft
Fahrzeuge:KdoW, ELW 1, LF 20/16, WLF, KEF, AB Sozial,
Einsatzende:14:45 Uhr
Verletzte:keine Verletzte Personen


Einsatzbericht:

Am Donnerstag gegen 09.15 Uhr meldeten Mitarbeiter des Medienhauses im K42, dass sie eine schriftliche Bombendrohung mit Geldforderung gefunden haben.
Das Gebäude "K42" liegt im Zentrum der Innenstadt, in der Fußgängerzone, direkt am Hafen. Es beinhaltet mehrere Geschäfte, ein Restaurant, Hotelzimmer und Wohnungen. Kernstück ist das städtische Medienhaus in drei Geschossen mit der angebauten Versammlungsstätte "Kiesel".

Die angerückte Polizei alarmierte unverzüglich Feuerwehr und Rettungsdienst.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte die Polizei bereits mit der Räumung des Medienhauses begonnen.
Die Feuerwehr unterstützte bei der Räumung des gesamten Gebäudes und öffnete der Polizei verschlossene Wohnungstüren. Parallel dazu wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Absperrung blieb während der gesamten Ermittlung und Durchsuchung (auch mit speziell geschulten Sprengstoffsuchhunden)des Gebäudes aufrecht erhalten. Ebenso wurde der gesamte Schiffsverkehr eingestellt und der Hafen von der Wasserschutzpolizei gesperrt.
Die Feuerwehr stellte mit dem ELW 1 und dem Abrollbehälter AB-Sozial/Einsatzführung die gemeinsame Einsatzleitung und sicherte mit zwei Löschfahrzeugen mögliche Schadenereignisse. Die SEG von DRK und JUH und ein OrgL Rettungsdienst standen für Rettungsmaßnahmen bereit.

Gegen 14.00 Uhr war das Gebäude durchsucht, ohne dass ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde. Die Absperrungen wurden aufgehoben und die Einsatzkräfte rückten ab. Im Anschluss erfolgte noch die Abschlusspressekonferenz durch Polizei und Stadtverwaltung.

Während dieses Einsatzes musste die Feuerwehr Friedrichshafen noch zwei größere Paralleleinsätze bewältigen.













Fotos: Feuerwehr


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